<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg012.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="6"><div type="textpart" subtype="section" n="2"><p>Wunderbar von Natur. Denn klein ist er zuerst, hat seinen Ort auf der Erde; daher untertritt ihn, schmecke nicht! 003E; die Macht,
die Kraft des Feindes zu untertreten. Denn getreten ist er ohnmächtig,
getrunken aber sehr verderblich. Denn nachdem er hineingekrochen
<lb n="25"/> und aufgenommen von der Kehle des inwendigen Menschen, gestattet
er nicht dem Worte der Stimme hervorzukommen.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p> Denn nachdem die Seele die paradiesischen »angeborenen«?) Kegungen abgetan, durch
wieviele sie für sich selbst als unsterblich seiend bewegt wird, sei
<note type="footnote">2 vgl. Gal. 4, 26 — 5 Luk. 5, 10 — 9 Jas. 45, 3 — 10 Mt. 13, 17 (Luk. 10, 24)
— 28 vgl. Plato Phaedr. 249</note>
<note type="footnote">1 vgl. z. B. Hesych. Presb. PGr 93, 1304. Handschriftensammlung Grigorovičs
65 Bl. 27 d. Gespräch e. Panhagioten mit e. Azymiten, Edit. Viktorov S. 41</note>
<note type="footnote">1 Panhag. »Schiffe sind die Apostel und sie gingen aus über die Erde predigend
den Glauben Christi« 2 »welche ausgehen«
S 210 5 »fangend« lovjaste: šte S 10 »wollten« chotesja: »welche
wollten« chotěvša S 14 »befehlen « veljat: velja S; schwerl. »hat
befohlen« velě 18 »Unordentlichen« S 210v 22 »schmecke . . , habend«
vkusi &lt; S 26 »dem « slovu: »der « slavu S</note>

<pb n="484"/>
über das Himmlische sinnend oder das Kommende vorausschauend, hat
er ungehörige Begierden an ihrer Stelle eingegeben, wie mit Blut
Glauben befleckend, so daß auch der sehr besonnene Mensch hier
da im Geist übertritt.</p></div></div></div></body></text></TEI>