<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg012.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="5"><div type="textpart" subtype="section" n="1"><p>Und in den Psalmen aber wiederum erscheint dies Wort: »Die
Schiffe, die im Meere gehen und (ihr) Werk betreiben in vielen
Wassern, sie sahen die Werke des Herrn und seine Wunder in der
<lb n="15"/> Tiefe«. Wer aber ist so blind, jedoch an geistlichen Augen, um
meinen die Sammler der Purpurschnecke (Purpurfärber) oder
oder die (ihr) Gewerbe betreiben im AVasser des Meeres,
dessentwegen hinabsteigend in die Tiefe! Könnem etwa diese
Tiefe gelangen oder seine AVunder in der Tiefe sehen?</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="2"><p> Was ist <lb n="20"/> Wunderbares in der Tiefe im Vergleich mit dem am Himmel Seienden:
Sonne, Mond und Sternen? So daß auch Moses sich wunderte und
dachte, es möchte das Volk sie wegen ihrer vorzüglichen
Götter nennen, und sprach: »Zum Himmel geschaut habend und
die Sonne und den Mond und die Sterne und den ganzen Schmuck des
<lb n="25"/> Himmels, nicht könnet ihr verführt sie anbeten! Welche
Heiden gegeben hat, aber euch nicht also«. Während aber
ße Wunder am Himmel sind, weshalb sprach er, ß die ins Meer
mit Schiffen Gehenden und die (ihr) Gewerbe in vielen Wassern
Treibenden sehen die Wunder des Herrn?</p></div></div></div></body></text></TEI>