<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg012.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="3"><div type="textpart" subtype="section" n="4"><p>Werde ich nun scheinen Irriges zu geben, mit den buchstäblich Verstehenden <lb n="15"/> aber nicht mit den gemäß der Wahrheit Vermögenden
Tiefen der Schrift zu verstehen? Fragen wir aber gleichwohl auch
darüber, welche Speise bringend jene Töchter
konnten. —</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="5"><p>Forsche aber nun, ob das vom Prediger geredete Wort diesem ähnlich sein wird: »Alle Wasserflüsse gehen ins Meer, und
<lb n="20"/> Meer wird nicht satt; an den Ort, 003E; die Wasserflüsse gehen«.
Denn ich meine, der Prophet rede von Wasserflüssen ähnlichen
Kräften, welche auf die Erde herabgefallen und wie von Süßigkeit
Bitterkeit übergegangen sind. Denn auch was er spricht (stimmt damit),
ß das Meer nicht satt wird, indem die Bosheit sich niemals an
<lb n="25"/> zu ihr kommenden Seelen sättigt.</p></div></div></div></body></text></TEI>