<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg012.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="2"><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p>Im Buch der Richter, nach der Ermordung der Söhne Hierobaals, entfloh der jüngste Sohn auf den Berg Gariziu und stieg
und ruft die Sichemiten scheltend, daß sie den Hierobaal
hätten, einen guten Mann und der oftmals hatte wegen seines
<lb n="5"/> sterben wollen, aber erwählt hätten an jenes Stelle
örder, indem er so spricht: »Es gingen die äume gehend über sich
einen önig zu setzen; und sie sprachen zum Ölbaum: Herrsche über
uns«, und er woUte nicht. Darauf baten sie den »Feigenbaum«,
als auch er mit Entschiedenheit abgelehnt, nötigten sie den
<lb n="10"/> und als jener nicht wollte, sprachen sie »zum Dornstrauch: Sei
König über uns. Und der Dornstrauch sprach: Wenn in Wahrheit
mich euch zum König setzet, kommet und vertrauet meinem
wenn nicht, so geht Feuer aus vom Dornstrauch und verbrennt die
Cedern Libanons« usw.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="4"><p> Indem aber dieses so gesagt ist, ist durchaus zu <lb n="15"/> erkennen, daß er nicht von Bäumen, sondern von etwas
durch dies Gleichnis. Vielmehr den durch den Geist Gereinigten und
frei von dem Fleischlichen durch das Licht Gottes Gewordenen sind
diese Worte zu verstehen möglich.</p></div></div></div></body></text></TEI>