<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg011.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="8"><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p> Es unterscheidet aber nun das Gesetz die Tiere nicht nur in reine und unreine, wenn auch viel Vermischung die Festsetzung über
die Speisen hat. Denn siehe, das Schwein insofern es »nicht wiederkäut«,
ist es unrein, insoern wiederum es »eine Spalte im Fuß hat«,
<lb n="15"/> ist es rein. Und das Kamel, insofern es »nicht hat eine Spalte in
den Füßen«, ist es unrein; insofern es »die Speise wiederkäut«,
rein. Wenn sie aber mit einigem rein sind, mit einigem unrein, sind
sie zur Hälfte rein und unrein. Ganz sind die unrein, welche weder eine
Spalte in den Füßen haben, noch die Speisen wiederkäuen; rein
<lb n="20"/> wiederum sind die, welche dieses beides haben, nämlich eine
und das Wiederkäuen der Speisen.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="4"><p> Und nun das Schwein ist zur Hälfte rein, aber der Elefant ist ganz unrein, weil er weder die Speise
wiederkäut, noch die Füße gespalten hat. Das Gesetz
sich zu hüten, anzurühren das Bein dieser und jedes Toten. Wie dann
<lb n="25"/> verunreinigt man sich an dem Halbreinen, aber an dem ganz Unreinen,
nämlich an dem Elefant verunreinigt man sich nicht, sondern
braucht auch seine Gebeine und Zähne und anderes, nicht beachtend
die Gebote? Wie nun macht der Prophet in dem Psalm von seinen
Gebeinen ein Haus Christo; »Aus dem Elfenbeinpalast«, spricht er,
<lb n="30"/> welchem dich erfreuten die Töchter der Könige in deiner Herrlichkeit«,
obschon mit Einem Mal das Gesetz befohlen hat, nicht anzurühren
das Bein eines solchen Tieres.</p></div></div></div></body></text></TEI>