<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg011.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="7"><div type="textpart" subtype="section" n="6"><p> Daher hat auch Gott zuerst wegen Speisen und Opfern Gesetze gegeben, und über andere sehr einfache
Dinge ein Gesetz, nicht unwissend, daß »»alles, was in den
<lb n="20"/> eingeht, ihn nicht verunreinigen« kann, sondern vielmehr in dem
unsere Seelen lehren wollend, damit sie imstande wären,
Wertvollere völlig zu halten. Denn wie Lehrer, den Kindern
Striche vorschreibend, hierdurch zum Erlernen hinführen, so auch
Denn an Stelle der Striche gab er das Gesetz, damit in ihm zuvor
<lb n="25"/> unterrichtet sie zu Höherem fortschreiten.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="7"><p> Wie auch Paulus kundtut, es habe »das Gesetz den Schatten der zukünfticfen Güter«, aber
das Bild der zukünftigen Dinge selbst. Wie ein Schatten nicht hat
das wahrhaftige Bild der Dinge; das Bild aber bildet ab die Gestalt
dessen, wessen Bild es ist, und zeigi durch die Ähnlichkeit des noch
<lb n="30"/> nicht Gekommenen es wie Gekommenes. Was nun der Schatten ist
gegenüber dem Bild, das ist das Gesetz gegenüber
<note type="footnote">7 vgl. Sjonp. 3, 1. 5, 2. 7 S. 27, 4 ff. 53, 20 ff. 61, 21 ff — 8 De lepra 15, 1
S. 469, 22f — 11 vgl. De cib. 11, 2 S. 441, 8ff — 15 Luk. 16, 10 — 19 Mt. 15, 11.
Mark. 7, 15 — 26 Hebr. 10, 1; vgl. Symp. 5, 7 S. 61f. De lepra 4, 3ff S. 454, 10ff.
Orig. De princ. IV, 3, 13 S. 343f — 27 vgl. Symp. 5, 8 S. 62, 15 ff — 30 Symp.
5, 7. 9, 2. 3 S. 61, 21 ff. 115, 23ff 118, 1ff</note>
<note type="footnote">26 vgl. z. B. Athan., Festbr. S. 57. 79. 144 Larsow</note>
<note type="footnote">5 »schlachten und öten wir« kolemu i ubivaemu my: kolemy i ubivaemy S</note>
<note type="footnote">9 »d. vielen«: »durch vieles«? mnogyim 12 »bedurften« S 177v 26 »der
zukünft.« S 178</note>

<pb n="437"/>
aber was das Bild ist über den Dingen selbst, das ist das Evangelium
gegenüberd dem Zukünftigen.</p></div></div></div></body></text></TEI>