<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg011.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="7"><div type="textpart" subtype="section" n="4"><p>Wegen dessen sagen wir, daß von Gott auf die Erlösung hin das Gesetz gegeben worden sei. Denn [wie] nichts Unnützes befahl
sondern damit er den vielen den Weg zur Frömmigkeit zeige, aussondernd
<lb n="10"/> die ägyptischen Speisen, und vielmehr sie zur Besonnenheit führend;
</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="5"><p>wie auch oft die Ärzte die Kranken durch andere Speisen heilen. Denn sie bedurften wegen des Dampfes des Götzenglaubens anfangs ein solches
Gesetz, damit sie nun eine Menge von Sitten annehmen und erprobt
werden, welchen Eifer sie haben in betreff dieses Gesetzes. Denn es ist
<lb n="15"/> notwendig, daß die, welche »im Geringen« Gott nicht gehorsam
in Höherem nicht gehorchen, die aber, welche in Geringerem gehorcht
haben, auch Größeres halten.</p></div></div></div></body></text></TEI>