Wenn aber nun, damit rein und des Bösen unteilhaftig das Leben werde, indem wir nicht Fleisch essen, auch (und) nicht ungerecht zu leben trachten, da wir auch von den von der Erde hervorgebrachten Früchten zu leben vermögen, wir in keiner Weise nach Gerechtigkeit, jene Geschöpfe, die nichts Unrecht uns zuvor getan, zu schlachten zu unserm Genuß. War es etwa nicht genug, von jenen geehrt zu werden und ihrer Arbeit zu genießen? Sondern auch nach so großen Diensten schleppen wir sie Schlachtung, ihren Schaden zu unserm Genuß machend. Wenn aber 9 Act. 15, 28. 29 — 15 Mark. 7, 4 — 19 vgl. Orig. De princ. IV, 2, 10 1 »Bariabas« S: einiges + Act. 15, 22 3 καὶ οἱ ἀδελφοὶ Act. 15 < 4 »Antiochien« Sc: achanii S | »Syrien«: einiges + Act. 5 »euch . . mit Worten« vy slovami: vami S: einiges + Act. 5f »welche . . ihnen«: 6 »befohlen« povelechom: polechom B 10 »also«: γὰρ Act. 15, 28 11 »sondern nur«] πλὴν τούτων τῶν ἐπάναγκες Act. 15, 28 12 »Apostel« S 15f »das . . hat« imust: imustju A, imustu B 17 f »die Juden« < ist für »Menschen« clci (Nomin.) zu lesen clcy »Menschen« (Accus.) = Volk« und hierher zu ziehen 19 »ein wenig« < B 23 »sondern« no S 27 »Diensten« S 177 nun von Gott gestattet ist, die Tiere zu essen, da er sie zu unserm Genuß geschaffen, warum essen wir nicht die, welche nicht an unserm Dienst, sondern welche uns vielmehr lästig sind? Denn pflügenden Stiere und milchbringenden Kühe und die uns Wolle schmückenden Schafe schlachten und töten wir. jemand Schweinefleisch aß so wurde er mit Bedrohung gereinigt.