<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg011.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="5"><div type="textpart" subtype="section" n="5"><p>Daher auch Hiob »auf dem Dünger« saß in der Zeit der Anfechtung, <lb n="15"/> und daselbst sitzend harrte er der Offenbarung. Denn ein sehr großes
Gut ist in Anfechtungen Geduld. Denn auch jener, verachtend alles
Irdische, saß wie im Palast des Kaisers auf jenem Dünger.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="6"><p>Mit Gerechtigkeit aber nun, o liebe Kilonia, bereichere, wenn Reichtum dahinfließt, dein Herz, wenn aber nun auch Verlust des Vermögens
<lb n="20"/> kommt, oder Krankheiten uns anfallen, oder Verleumdungen, muß
sich stärken. Denn wenn wir auch wollen, daß sie von uns
werden wir nicht imstande sein, diese alle zu verscheuchen. Daher
nehmen wnr vielmehr mit Geduld diese alle an. Denn »gerichtet werden
wir von Gott gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt
<lb n="25"/> «.</p></div></div></div></body></text></TEI>