<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg011.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="5"><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p>Daher erwählen wir vielmehr gemäß dem Apostel »unter Mühen, unter Schmähungen, in Trübsalen, in Verfolgungen, in Nöten«
Denn es wird gescliehen, daß, nachdem wir dif-s erduldet,
vom Herrn hören werden, wie er zu Hiob sprach: »Meinst du, daß
<lb n="5"/> irgendwie anders dir offenbart habe, als damit du gerecht erscheinest?«
Daher auch wir, o Kilonia, fleißigen wir uns, dieser Stimme
zu werden.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="4"><p> Es läßt sich aber dies auch an Pflanzen zeigen. Denn wie Pflanzen mit Dünger bestreut mehr zu Größe und Schönheit gelangen
und süße und gute Frucht bringen, so wächst auch unsere Seele,
<lb n="10"/> wenn Anfechtung kommt, mehr zur Gerechtigkeit und zu aller Tugend,
Es wird aber dies auch im Evangelium gesagt von jenem unfrucht-
baren Feigenbaum, um dessentwillen der Gärtner bittet, daß er ihn
mit Dünger.</p></div></div></div></body></text></TEI>