<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg011.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="14"><div type="textpart" subtype="section" n="4"><p>Ein Grab aber und Grabmal sind die Heuchler, weil sie sich auswendig schmücken
innen böse seiend, wie auch der Herr solche den
Gräbern« verglich.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="5"><p> Dem aber, der solche Gesetzwidrigkeit berührt, befiehlt der Nomos sich zu reinigen. Denn gut ist es, auch nachdem wir
<note type="footnote">2 Luk. 20, 37 — 6 Exod. 13, 19. Jos. 24, 32 — 9. 19 Num. 19, 16 —
14 Sir. 23, 1. 6 — 17 Psal. 1, 1 — 20 vgl. De lepra 8, 2ff S. 461f — 23 Ephes.
4, 15. 16 — 25 Ephes. 2, 21 — 27 Mt. 23, 27 — 29 vgl. De cibis 13, 3. De lepra
6, 2. 7, 4 S. 10f. lOf. 457, 17 ff. 460, 1f</note>
<note type="footnote">2. 6 Const. app. VI, 27. 30 — 6 Ps.-Justin, Quaest. ad orthod. 37 (27)</note>
<note type="footnote">2 »Moses«?: moisiovi S 10 »naht« S 187v 11 vor »Ein« + »Was das
Totenfeld ist« S 15f »Anschlägen«: βουλῇ Sir. 23, 1: dann + Sir. 23, — 23
17 »der Mann«: »ο Mann« Β 18 »geht in d. Rat«: ἐπορεύθη ἐν
24 »zusammengef.« S 188 25 »des Herrrn«: ἐν κυρίῳ Ephes. 2, 21</note>

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wonig ündigt, selinell sich zu reinigen, bevor wir in die Tiefe des
Bösen bineingolangen. Der »siebente Tag« aber, an welchem der
für rein erklärt wird, zeigt au den Raum, welcher von
bis zum Bekenntnis, da die Zeit zu vollkommenem Umlauf noch nicht
<lb n="5"/> gekommen. Denn wenn mit sieben Tagen diese Periode vorübergegangen
wäre, indem die Zeiten geendet, so hätten sie »keinen
zur Buße« gefunden. Denn am siebenten Tag, das heißt am
Lebens, soll er rein erfunden werden. Die »Asche« aber bedeutet Demütigung
(Kasteiung). Wie auch David sprach: »Ein zerschlagenes
<lb n="10"/> Herz wird Gott nicht verwerfen«. Auch »die Niniviten«
haben »in Sack und Asche« Buße getan. So hat auch Esther »Mist
und Asche« auf »ihr Haupt« streuend den Herrn für
gebeten. So auch Abraham zu Gott: »Ich bin Erde und
Asche«. Es wird aber auch im hundertersten Psalm gesagt: »Ich
<lb n="15"/> Asche wie Brot und mischte meinen Trank mit Tränen«, die große
und von ganzem Herzen dargebrachte Demütigung zeigend.
wieder derselbe: »Bekennet dem Herrn, daß er gut ist, daß
seine Gnade«.</p></div></div></div></body></text></TEI>