<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg011.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="14"><div type="textpart" subtype="section" n="2"><p>Ein Totenfeld nämlich ist die Begierde der Unenthaltsamkeit, vielen (durch vieles?; schadend, und Unzählige
welche sie tötete, bringend Lüste der Phantasie. Diese
nun zu fliehen erbat auch der weise Sirach, indem er sprach: »Herr,
<lb n="15"/> Vater und Herrscher meines Lebens, laß mich nicht in ihren
. . , »damit die Gedanken des Bauches und der Unzucht mich
nicht erreichen«. Denn »selig ist« in der Tat »der
nicht geht in den Rat der Gottlosen« und zurückscheut von fern
bösen Handlungen. —</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p>Oder »das Bein eines toten Menschen oder das <lb n="20"/> Grab« eines Toten. »Bein« nennend die, welche von dem Glauben
sind und nicht gehören zu den Gliedern der Kirche,
sie sind abgehauen und gestorben und haben alle lebendige Bewegung
verloren und sind beraubt des überaus zu ehrenden Hauptes, unsers
Herrn, »von welchem der ganze Leib zusammengeügt und verbunden«
<lb n="25"/> »wächst zu einem heiligen Tempel des Herrn«.</p></div></div></div></body></text></TEI>