<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg011.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="13"><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p>»Wenn« aber nun »ein Mensch stirbt« durch den Tod der Seele, und »du gehst ein zu ihm ins Haus« das heißt in die Sitten
so hast du betleckt dein Gewissen, sofort auch verfinstert den
<lb n="10"/> Geist. Es ist aber nun, wenn du, nachdem du Buße getan, bevor
Böse Verderben anrichtet in der Seele und im Leib, kommst
dich reinigst durch den lieiligen Leib.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="4"><p>»Jedes Gerät aber nun, welches offen und nicht &lt;durch ein Band&gt; zugebunden ist, ist unrein.« Denn eine jede durch das »Band«
<lb n="15"/> »Liebe« zugebundene und umwundene Seele kann nicht jene Unreinheit
annehmen. Das aber durch Schwäche Offene und der nicht »das
Christi an sich Tragende wird befleckt durch die Betrügereien des Argen.
Denn so hat Jeremias zu dem Volk geredet, daß »der Tod
Türen die Sinne nennend. Wenn man aber nun </p></div></div></div></body></text></TEI>