<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg011.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="13"><div type="textpart" subtype="section" n="1"><p>Ferner was er sagt — denn es gebührt sich, auch das
Folgende zu sehen — »Und dies ist das Gesetz, wenn ein Mensch
stirbt in einem Hause, ein jeder, der in jenes Haus hineingeht, ist unrein,
<lb n="25"/> und alles was dort ist«. Jetzt redet er nicht von dem
Tod, sondern von dem der Seele. Denn es stirbt auch die Seele, nicht
mit zeitlichem Tod, sondern mit ewigem. Wie auch der Prophet spricht:
»Die Seele, welche sündigt, sie wird auch sterben«.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="2"><p>Denn dies ist ihr der wahre Tod, nämlich der der Sünde. Denn Schönheit
<note type="footnote">3. 5 Rom. 6, 3 — 8 Psal. 21, 16–9 vgl. De res. II, 18, 8. EI, 5, 4
<lb n="11"/> vgl. Rom. 6, 5 — 13 vgl. I Kor. 15, 17 — 16 Rom. 5, S — 18 Rom. 6, 9. <lb n="10"/>
— 20 vgl. Pamph. Apol. pro Orig. S. 389 Lomm. — 23 Num. 19, 14 — 28 Ezech.
18, 4 — 29 vgl. De res. II, 15, 6. 7. 16, 7</note>
<note type="footnote">1 »Reue« pokajanie: »Anbetung« poklanjanie A 3 »Weshalb Todesstaub
und Asche die Schrift den Tod Christi nannte« vor »so« + S, in A
am Rd. 8 vor »Damit« + »Daß nicht scheinbar, sondern in Wahrheit Christus
das Leiden annahm« 9 »er« S 185v: »Christus« 2. Hd. A 20
Christus . . carnem evexit ad caelum 25 »dort«: ἐν τῇ οὐκίᾳ Num. 19, 14
27 »Wie« S 186</note>

<pb n="445"/>
(Gewand) und Sclimuok der Seele ist das gute Leben nach der Schrift.
..Denn »weise Frauen«, spricht er, »haben Hiiuser erbait«.
auch der Herr, wollend, daß ein jeder von uns durch Tugend
baue, machte ähnlich (verglich) einem »klugen Mann, welcher auf den
<lb n="5"/> Felsen sein Haus baute«, indem er sich selbst den Felsen nannte,
aber die Festung des Glaubens.</p></div></div></div></body></text></TEI>