<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg011.opp-ger1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="11"><div type="textpart" subtype="section" n="6"><p>Denn wie zur Erleuchtung [und Erleuchtung] und Belebung des zu
Lernenden sind gesetzt worden die Geheimnisse. Ihr Fleisch aber nun
sind die heiligen Handlungen; das Blut das Wort der Auslegung; die
<lb n="15"/> Haut die Gestalt und Reinigung des Glaubens, welchen wir habend,
Gotte darbringen; der Mist die Übertretungen, die eiternden Wunden,
denn »er nahm an unser Unvermögen« usw.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="7"><p> Daher gebietet das Gesetz, alles zu verbrennen, denn vernünftig ist das Leben des Geistes, durch
welchen sich erleuchten zu lassen sich gebührt, gemäß geistlicher
<lb n="20"/> in unsern Herzen, damit wir nichts Dunkles von jenem denken,
und wie aus einem Gefängnis herausgeführt, schauen das Licht Gottes
hoch wie auf irgendeinem hohen Berg, indem wir empfangen die
Parusie des heiligen Geistes. Denn wie »das Auge das Licht des
Leibes«, so das der Seele die Vernunft. Wie du die Dunkelheit
<lb n="25"/> Buchstabens verlassen wirst, wirst du ewig im Licht bleiben.</p></div></div></div></body></text></TEI>