Denn die menschliche Schwäche hat diese Zeichen erfunden, in welche ihre Blindheit legend, sie von anderem die Wahrheit empfängt. Denn die Menschheit, noch ohnmächtig seiend und ohne das Gutsein seiend wegen der vorhergegangenen Verführung, empfing des Wahrhaftigen, in welchen sie die Wahrheit erkennt. Welcher Seelen (aber) gesund sind und vermögen an der Schönheit des Himmels den Schöpfer zu erkennen, die brauchen weder ein Zeichen noch ein Bild. Daher bedurfte man, daß zuerst im Gesetz geoffenbart damit man dadurch auch zum Geistigen fähig würde, über welches uns unser Herr Jesus Christus belehrt hat, weder »in Jerusalem« noch »dem Berge« Garizin sei Gott »anzubeten« von denen, die die geschmeckt haben, sondern »im Geist und in der Wahrheit« Hände« zu ihm emporzuheben. Denn nicht wird das Heilige von Örtern und Räumlichkeiten umschrieben, nicht hat er Wohlgefallen an solchen Ehrerweisungen und Diensten, da die wahre junge Kuh erschienen ist, deren jene ein Vorbild war, indem die wahren Reinigungen offenbar geworden sind. Denn »Siehe«, spricht er, »mache nach dem dir gezeigten Bild alles«.