<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg003.opp-ger1" xml:lang="deu"><div type="textpart" subtype="book" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="3"><div type="textpart" subtype="section" n="7"><p>Denn das Gesagte: »Gering ist und traurig unser Leben, und nicht ist Heilung beim Ende des Menschen und nicht ist erschienen
einer, der zurückbringt vom Hades. Denn außer jenem selbst sind wir
geboren, und darnach werden wir sein als nicht Gewesene. Denn
<lb n="15"/> Dampf ist der Hauch in unserer nase und die Vernunft ein Funke in
der Bewegung unseres herzens, wenn er verlischt, wird Asche unser
Leib, und der Geist geht auseinander wie ein schwacher Wind«, ist
ein Bild derer, die sagen, daß alles &lt;von&gt; von selbst Gewordenem und
ohne Vorsehung hergerichtet worden sei, wogegen auch einschreitet
<lb n="20"/> der Zorneifer, welcher, zur Wahrheit ziehend, geärgert wird durch die
Voraussetzung dieser Satzungen.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="8"><p> Daher ist es keineswegs ungehörig, daß auch wir die háretischen Philosopheme zur Zerstörung der Lüge
erforschen. Denn sie haben herausgespieen, die Unwahrheit sprechend,
bis zum Himmel. daher ist es fortan deine Sache, o Aglaophon, anzufangen
<lb n="25"/> und bis zu Ende zu führen die Rede.</p></div></div><div type="textpart" subtype="chapter" n="4"><div type="textpart" subtype="section" n="1"><p>Aglaopon aber hörte und errötete,als Theophilus dieses
redete, und sschaute auf mich finster, so daß ich die Flucht ergreifen
wollte.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="2"><p> So fing er and zu reden: Wenn nach euch eine Auferstehung dieser toten Leiber und seine Verwandlung in die Unsterblichkeit ist,
30 wozu, saget an, Gott von Anbeginn den Menschen ohne den Lappen
<note type="footnote">11 Sap. Sal. 2, 1—3 — 26 vgl. Symp. S. 121, 12 — 27 De autex. 2,2
1 »erklären«, wörtlich «bekennen« | »damit es« da: »und« i S 3 »denn
es«: vielleicht »denn« bo aus »nun« »nämlich« ubo 4 »gelehrt« S 46 5 »dadurch« 
ot sego: »von allen« ot vsego? S 10 »wahre« istinno: »in Wirklichkeit«?
13
»der zurückbringt«: ἀνλυσας LXX | »außer jenem selbst«: αὐτοσχεδίως
LXX 16 »der Bewegungen« B 18 das 1. »von« &lt;S 20 »Zorneifer«
jarostj: wohl »Weisheit« mudrostj 21 »Satzungen« S 46v 26 vor
»Aglaophon« + »Aglaophonn spricht über die Natur des Menschen« rot S</note>

<pb n="224"/>
des Leibes schuf, wie die Schrift selbst lehrt. Denn die »Kleider von
Fellen«, welche er nach der Übertretung Adam und Eva machte, sind
deutlich die Leiber, mit denen wir bekleidet worden sind, nachdem
wir das Gebot übertreten, der Buße halber mit einer solchen Fessel
<lb n="5"/> bekleidet. Daher sie auch passend Fell genannt werden, weil auch
eine Fessel dieser Leib, des Anzeichens halber, auch ein Grabmal zu
sein der Seele, welche verurteilt, in ihm begraben zu werden, damit
er uns nicht lasse ewige Pein haben, eine so lange Zeit sterblich
</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p><lb n="10"/> wie ein Lederarbeiter machte Gott den Erstgeschaffenen
Kleider, sondern schwere irdische Lieber machte er uns als »Kleider
von Fellen«.</p></div></div></div></div></body></text></TEI>