<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg002.opp-grc1" xml:lang="grc"><div type="textpart" subtype="chapter" n="22"><div type="textpart" subtype="section" n="2"><p>&lt;Antw.&gt; Den Grund nun des Willens Gottes zu geben, scheint mir für den Menschen unmöglich und überflüssig zu sein, da nicht
<lb n="20"/> einmal unserer Nächsten Sinn jemand aussagen kann. Da aber der Herr
des Alls eine solche Frucht der Menschenliebe erzeigt hat, daß er auch
einigen seines Sinnes Zeugnisse eingesät hat, so bekenne ich das offen,
was ich zu wissen meine.</p><note type="footnote">5 De autex. 20, 4 S. 200, 14 — 7 Iren. V, 21, 2. 3; vgl. Tatian 15 S. 17, 6ff
— 10 vgl. Röm. 16, 20
S Ezn (bis Z. 10)
2 »stürzen« S 31v | »nicht — besitzt« Z. 3: »nicht die Zeichen des Sieges
hat« Ezn 4 »gleich — hat« Z. 5: »gleich dem Nächsten, welcher kämpfte und
siegte« Ezn 6 »mit den Schülern Gottes« &lt; Ezn 7 »Durch sie besiegt
fällt er«: »denn wenn sie ihm heldenmütig begenend kämpfen und ihn besiegen«
Ezn 8 »die — siegen« Z. 10: »welche im Verlangen nach dem Guten ihn überwinden
und das Zeichen des heldenmütigen Sieges erringen« Ezn | »gehorchend«
povinujuštimsja: »dem gehorchenden« povinujuštusja HSS 9 »Leidens« »Kampfpreises«
strasti 11 »besiegt — Besseren«: »und stürzt hin, durch unser Verlangen 
nach dem Guten zur Überwindung gebracht« Ezn, und endet 13 vor
»Zu« in roter Schrift + S »Ist die Materie geschaffen oder nicht und warum fing
Gott an die Welt zu schaffen?« 18 »Gottes« S 32 20 »und da aber nun« HSS</note><pb n="203"/></div><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p>Φημὶ τοιγαροῦν πολλὰς ὑποθέσεις ὑπάρχειν τῷ θεῷ, καθ᾿ ἃς δημιουργεῖν αὐτὸν ἔδει· πρῶτον μὲν τῆς τέχνης ἐπιστήμην, ἣν ἀργεῖν
μὲν οὐκ ἐχρῆν, ἡττωμένου τοῦ δύνασθαι ποιεῖν ταῦτα ἅπερ ἠπίστατο·
ὕστερον δὲ καὶ τὸ τῇ φύσει ἀγαθὸν ὑπάρχειν αὐτῷ, ὅπερ ἀνωφελὲς
<lb n="5"/> μένειν οὐκ ἐδόκει· πολλὰ δὲ καὶ τούτοις ὅμοις προσῆν τῷ θεῷ, δι᾿ 
ἅπερ κόσμου γένεσιν ἤρξατο ποιεῖν.</p></div></div></div></body></text></TEI>