<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg002.opp-grc1" xml:lang="grc"><div type="textpart" subtype="chapter" n="20"><div type="textpart" subtype="section" n="2"><p>Antwort. Nicht als ob dies Gott unmöglich gewesen, den <lb n="5"/> Teufel zu vernichten, noch als ob er sich freue des Todes der
Menschen, nichts von solchem erleide &lt;er&gt;, sage ich. Sondern fürs
erste hätte nichts Großes Gott getan, selbst durch sich den Teufel
vernichtend, ein geringes und gewordenes Geschöpf und fähig zum
Nichtsein aufgelöst zu werden.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p> Zweitens aber, weil so nicht kund geworden <lb n="10"/> wäre die Wohltat Gottes den hernach werdenden Menschen,
wenn er im voraus den Teufel getötet hätte. Ein jeder Mensch aber,
nicht klar bei sich die Überführung habend, würde sich gut nennen
und hätte wie Gotte nachahmen wollen, als mit ihm dasselbe tragend. 
</p></div></div></div></body></text></TEI>