<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg002.opp-grc1" xml:lang="grc"><div type="textpart" subtype="chapter" n="19"><div type="textpart" subtype="section" n="2"><p>Wenn er aber nun so <note type="footnote">S Ezn — 6 vgl. Joh. Dam. De orthod. fide IV, 21
1 »scheint mir« &lt; Ezn 2 »nicht zu« S 27v | »daß nicht — tun« Z. 3: »daß
das, was dem Willen Gottes gemäß geschieht, gut ist, und was außerhalb seines
Willens ist, böse ist« Ezn 4 »weil«: denn er weiß das Gute und tut es nicht, und
er ist des Bösen kundig und meidet es nicht. Und nicht als böse und als quäler hat ihn
Gott erschaffen, und nicht als Versucher, daß er die Gerechten durch ihn prüfend ausscheide,
und nicht wird er selbst aus sich als böse befunden und nicht als unerschaffen
und als Widersacher Gottes, sondern« Ezn | Joh. Dam. αὐτεξούσιος
ὡς λογικός, ἑκουσίως τε τῆς κατὰ φύσιν ἀρετῆς ἀπεφοίτησεν 6 »er wagte dies
zu tun«: »und an das, wovon er wußte, daß es böse sei, hat er sich gewagt« Ezn
8 »als — geschehe«: »als ein von den Zufällen des Wollenden Gewordenes« Ezn
10 »auch« + Ezn 15 »Du sagst«: »sagen sie« Ezn 17 »die — haben« Z. 18:
»und betrogenen Menschen« Ezn 19 »obwohl — zurückzuweisen«: »denn sie
hätten das Böse abschneiden und entfernen können« Ezn | »s. Willen« S 28
21 »Zu denen, die sagen: Hat Gott den Teufel böse geschaffen, oder hat er sich
selbst verkehrt zum Nichtuatürlichen (nicht von Natur Eignenden)« vor 
»Hat« + rot S</note>

<pb n="196"/>
war von Gott, so gebührte es ihm nicht, Strafe zu empfangen, da er
sich in der Nture bewahrte, wie ihn Gott erschaffen. τοὺς &lt;γὰρ&gt; παρὰ
τὴν προαίρεσιν τοῦ θεοῦ πράττοντάς τι δικαίως . . κρίωεσθαί φαμεν
ὅτι μὴ ἔμειναν τοιοῦτοι, ὁποίους ἤθελεν ὁ θεὸς &lt;εἶναι&gt;.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p>Wenn <lb n="5"/> aber von Gott jemand gut geworden ist, er jedoch seinen Willen auf
das Böse verkehrte, nachdem er das Bessere gelassen, so empfange er
mit Recht Strafe in betreff dessen, was er gewagt zu tun. Denn daß
er nicht so von Gott geworden, sagte ich oben, durch ein Wort gesagt
habend, daß ihm Neid die Ursache einer solchen Wahl war.</p><lb n="10"/></div></div></div></body></text></TEI>