<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg002.opp-grc1" xml:lang="grc"><div type="textpart" subtype="chapter" n="18"><div type="textpart" subtype="section" n="2"><p> Denn wenn ein Feind die Feindschaft verbirgt, heimlich mit Bösem umgeben wollend,
jedoch nicht kennend die Weise des Bösen, auf welche er imstande
<lb n="10"/> sein wird, das zu tun, was er sinnt, indem er einen der Heilkunst
Kundigen fragt, der dem Nächsten kund getan hat — nämlich jenem,
dem dieser (sein Feind) Schaden antun wollte — diejenige Weise, auf
welche er imstande sein wird, gesund zu sein; sei es, daß er eine Zeit
bestimmt hat, in welcher allein der Speise zu gebrauchen, oder das
<lb n="15"/> Meiden vieler Speisen oder nur diese Speise meidend;</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="3"><p>jener aber sofort, sobald er es gehört, nachdem er wie mit Freundschaft gekommen
und den Arzt verleumdet, als der Schädliches ihm befohlen, heißt ihn
wiederum das Entgegengesetzte von dem tun, was jener (der Heilkundige)
befohlen, und so vertrauensvoll machend bereitete er Schaden
<lb n="20"/> dem Menschen, nicht vor diesem die Weise des Bösen kennend, sondern
von dem Befehl des Arztes es lernend.</p></div></div></div></body></text></TEI>