<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" n="urn:cts:greekLit:tlg2959.tlg002.opp-grc1" xml:lang="grc"><div type="textpart" subtype="chapter" n="17"><div type="textpart" subtype="section" n="6"><p> Denn wenn er jenem weggenommen, was er hatte, und es dem Menschen
gegeben hätte, so wäre er in Wahrheit schuldig des Bösen. Wenn
er aber jenen erhielt, wie er war, aber den Menschen so machen
<lb n="20"/> wollte, ist jener schuldig, der neidet. Denn wenn jemand, der zwei
Sklaven hat, den einen in der Knechtschaft erhält, den andern aber an
Sohnesstatt macht, jener aber, neidisch geworden, den so vom Herrn
Geehrten tötet, wird etwa der Herr schuld sein an jenem bösen An-
<note type="footnote">5 Jerem. 13, 23 — 11 Weish. Sal. 2, 24; vgl. De autex. 18, 8. 19, 3. 4
S. 194, 4. 196, 9. 13. De res. I, 36, 2f. Iren. Adv. haer. IV, 40, 3. Tert. De pat. 5.
S C Ezn. — 11 vgl. Athan. Adv. Apoll. 1, 15. Basil. PGr. 31 S. 348 A. Greg.
Nyss. Orat. catech. 6. Greg. Naz. Orat. 38, 12. Chrys. PGr. 49, 260
2 πεπονθέναι] »et empfangen habe« übers. S | οὐδὲ] οὐ S 3 εἴληφεν ἂν
viell. S | εἰ γ. οὕτ. εἶχεν: »Wenn der Mensch eine solche Natur erhalten hätte«
Ezn | ἂν εἶχεν las schwerl. S 4 τῆς—ἐχούσης Z. 5: »sondern von der Natur
des Geschöpfes« Ezn 5 τὸν ἄνθρ. — θεοῦ Ζ. 6] anders Ezn 6f καὶ μόνον]
»allein« »das einzige« S 7 οὐ γὰρ — Höchsten« Z. 11 frei wiedergegeben bei
Ezn 8 δὴ Md: ἂν C, ὢν S | ἑαυτὸ C | τὸ πον.] πονηρὸς S: viell. (ὢν)
πονηρὸς τὸ πονηρὸν Md | ὁ + Bo 9 δράκων] καὶ τὰ ἑξῆς + C u. endet
11 statt »Wenn du« usw. stets »Wenn sie« usw. Ezn 17 »was er hatte«:
»etwas« Ezn 18 »er«: »der Geber« Ezn 22 »den — tötet« Z. 23: »gegen
den andern sich erhebt und ihn tötet« Ezn 23 »Geehrten« S 25</note>

<pb n="191"/>
schlag, während er ihm doch nichts genommen, nichts von jenem
. diesem gegeben?</p></div></div><div type="textpart" subtype="chapter" n="18"><div type="textpart" subtype="section" n="1"><p>Aber auch darüber hast du zu fragen (oder »wirst Du
fragen«), woher, wenn niemand böse war, der Schlange, welche man
<lb n="5"/> Teufel nennt, die Kenntnis des Bösen. Entgegen wird aber dies gut
gesagt, daß der Teufel das als böse erkannte, Gotte ungehorsam zu
sein, daher er auch den Menschen dazu anreizte.</p></div></div></div></body></text></TEI>