<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2018.tlg010.1st1K-ger1"><div type="textpart" subtype="book" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="46"><p>In solchen Bildern also ruft der Logos, der Lehrmeister der
ganzen Natur, indem er sich wundert über die veränderliche Natur der
Vorzüglichkeit in den menschen, in göttlichen Lobgesängen aus und sagt:
Was ist der Mensch, daß du sein gedenkest, und der Mensch, daß du
<lb n="20"/> “ihn heimsuchst! Du hast ihn ein wenig unter die Eugel erniedrigt,
mit Ehre und Ruhm ihn bekleidet, <corr resp="#editor">du</corr> hast ihn zum Herrscher über
das Werk deiner Hände gemacht und hast alles unter seine Füße gelegt,
alle Schafe und Rinder, selbst die Tiere der Wüste, die Vögel unter
dem Himmel und die Fische des Meeres, die in den Pfaden der Wasser
<lb n="25"/> wohnen“,</p></div></div></div></body></text></TEI>