Siehst du nicht mit deinen Augen, daß Ein Himmel die ganze Welt umgibt, während Myriaden Reihen von Sternen an ihm züglichkeit ihres Lichtes die Strahlen aller Gestirne verbirgt? So also, da der Vater einer ist, muß auch der Logos dieses Wesens Einer sein: der gute Sprößling eines guten Vaters. Wenn aber jemand tadelh wollte, warum nicht mehr Söhne da seien , so geziemt es sich für diese, auch den Vorwurf zu erheben, warum er nicht mehr Sonnen, Monde, 6 vgl. Eph 46 24 – S. 51,4 „erleuchete” = Dem. IV 514 – 61 κόσμον 1 „und wird“ Σ streiche ABBREV 10 „und Kälte zumal und Wärme, die ihr entgegen steht, Feuchtigkeit und Trockenheit der οὐσία sind zu Einer Harmonie vereinigt“ Σ, aber καὶ ὅδε πολυμερὴς ὢν καὶ πολυσύνθετος ψυχρᾶς ὁμοῦ καὶ τῆς ἐναντίας, εἰς μίαν συνελθὼν ἁρμονίαν L 15 εἶ καὶ σοφῶς τὸ πᾶν ἀνακρούεται, τῷ αὐτολῦ πατρὶ . . . τὴν ὀφειλομένην . . . ἀποδιδοὺς μελῳδίαν L „ weise in alllem, stimmt er sich seinem Vater “Σ 26 „und durch“ Σ. Str. ABBREV Welten und Myriaden Anderes herstellte, indem er nach Art eines Rasenden das zu verdrehen sucht, was recht und schön ist von Natur. Aber wie bei den sichtbaren Dingen Eine Sonne die ganze wahrnehmbare Welt erleuchtet, so durchstrahlt auch bei den geistigen Dingen , uns verborgen und unsichtbar, Ein allmächtiger Logos Gottes das All. Denn was wären viele Sonnen nötig, da Eine genügt zur Vollendung des Alls? Was wären ferner viele Söhne Gottes nötig, da Ein Eingeborner genügt zur Vollendung der Ratschlüsse seines Vaters? Denn wenn viele wären, so wären sie entweder ählich oder unähnlich. wenn sie ähnlich wären , so wäre ihre Vielheit unnütz, da Ein Vollkommener und Allmächtiger zur Schöpfung und Herrichtung des Alls genügt. Denn der Logos Gottes und die Weisheit Gottes und das Licht und das Leben und die ganze Fülle des Guten, er der seinem Wesen nach Einer ist, macht eben die Zahl ihere Vielheit unnütz, da sie eitel und unschön an ähnlicher Kraft teil hätten. Wenn sie aber unähnlich wären , so mübten sie werden. Und was gibt es für Unähnliches, das werden könnte gegenüber dem Vollkommenen und Allgenügenden als das, was unvollkommen und seiner Natur nach mangelhaft ist? Aber es gibt keinen unvollkommenen Spröbling Gottes. Vollkommen also ist der Eingeborne Gottes, und keineswegs gibts es vieles Logoi Gottes, sondern: Gott aus Gott, allem genügend und allmächtig, Ein Bild des Lichtes seines Wesens, wie die göttlichen worte überliefern, der zum Nutzen der Wiederherstellung und Heilung aller gewordenen Wesen notwendig geschaffen ist, seinem Wesen nach Einer, aber mannigfach in seinen Kräften, der allein zun Schmucke des Alls genügt.