<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2018.tlg010.1st1K-ger1"><div type="textpart" subtype="book" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="26"><p>Einen
gewaltigen Irrtum aber haen, unmündig an ihrer Seele, polytheistische
Männer begangen, die die Teile des Alls zu Göttern machten und die 
Eine Welt in viele <supplied reason="undefined" resp="#editor">Stücke</supplied> teilten, gleich wie wenn jemand, der von 
<lb n="20"/> dem Bestande Eines menschen die Augen besonders nimmt und sagt, sie 
seien ien Mensch und die Ohren wiederum ein anderer mensch, und 
<supplied reason="undefined" resp="#editor">der</supplied> ebenso wiederum den Kopf, und den Nachken, die Brust, den Rücken,
die Hände und die Füßε und die übrigen Glieder einzeln abschneidet und
die Kräfte der sinne teilt und von dem Einem Menschen sagt, daß es
<lb n="25"/> uorgeblich sehr viele seien, sich weiter nichts als ein Gelächter über <supplied reason="undefined" resp="#editor">seine</supplied>
Torheit bei den Weisen erwirkt. Demgemäß ist auch der, der sich myriadenGötter aus den Teilen der Einen Welt aufstellt und die Körper,
die durchweg aus flüssiger und zerstiebbarer natur und aus Einer ὕλη gemacht sind, zerschneidet und sie sich wiederum vorgeblich zu Göttern
<lb n="30"/> macht.</p></div></div></div></body></text></TEI>