<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2018.tlg010.1st1K-ger1"><div type="textpart" subtype="book" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="25"><p>Er ist der gemeinsame <corr resp="#editor">Pflanzer</corr> aller, um
deswillen die οὐσία des Alls wachst und bluht, von seinem Tau zu jeder
Zeit getrankt, fur immer verjungt in ihrer Blute und einen schonen
Anblick jederzeit gewahrend. Er aber halt ihre Zugel und fuhrt sie <lb n="25 "/>
auf richtigem Wege zum Ziel <add>und</add> steuert nach den Winken seines
<note type="footnote">17 vgl. I Kor 124 19 = John 1 1. 3.</note>
<note type="footnote">5 „Leben der nahrung“ Σ ζωῆς τε καὶ τροφῆς L 1. <foreign xml:lang="abbr">ABBREV</foreign> 9 „und
indem er nahe ist“ Σ streiche <foreign xml:lang="abbr">ABBREV</foreign>: ἐνεργεῖ, τοῖς πᾶσιν ἐπιπαρὼν L 12 „ihm
nachfolgend“ Σ τὰ κάτω καὶ μετ’ αὐτὸν ἀκολούθως οἶα κοινὸς ἁπάντων σωτὴρ
διακυβερνᾷ L καὶ μετ’ αὐτὸν &lt; Heikel |  „so“ Σ ἁμηγέπη L 17 „er ist die
pflegende Vorsehung uber alles, er ist der Lenker“ Σ (ΑΒΒREV Mask. trotz
<foreign xml:lang="abbr">ABBREV</foreign> wie 4122 7825 8311). Aber Miβverstandnis: οὒτος ἡ καθόλου πρόνοια,
κηδεμὼν οὒτος καὶ διορθωτὴς L 18 oὖτος μονογενής, θεὸς ἐκ θεοῦ γεγεννημένος,
λόγος L μονογενὴς] + θεοῦ θἱὸς „der eingeborne Sohn Gottes“ Σ laβt sich als
ursprunglich (wie oben) verstehen (gegen Stud. 59) 21 θεολόγων ἀνδρῶν ἱεραὶ
διδάσκουσι φωναί L 22 „Erloser“ Σ 1. ΑΒΒREV = φυτουργός L 26 Man
erwartet <foreign xml:lang="abbr">ABBREV</foreign></note>

<pb n="v.3.pt.2.p.48"/>
Vaters  den großen Nachen der gesamten Welt. Diesenschönkÿnstlerischen
eihgebornen Sohn zeugte der <corr resp="#editor">jenseits</corr> von allem<supplied reason="undefined" resp="#editor">stehende</supplied> Gott,
wie ein gutter Vater eine gute Frucht, und gab <supplied reason="undefined" resp="#editor">ihn</supplied>dieser Welt als das vorzÿglichste Geschek wie eine Seele für denseelenlosen Leib, und
<lb n="5"/> warf in die unvernünftige Natur der Körper seine Vernunft and erleuchtete
und belebte die form- und gestaltlose,seelen- und artlose οὐσία
mit der Kraft des göttlichen Logos, den auch wir kennen und verehren müssen, während er der ὕλη und den στοιχεῖα der Körper allezeit nahekommt,
und der <supplied reason="undefined" resp="#editor">selber</supplied> ohne Hyle und ohne Körper ist und weise, <milestone unit="altnumbering" n="9"/>
<lb n="10"/> nicht als ob er von anderen weise gemacht worden ware, sondern er ist die Weisheit, das Leben und das Licht <supplied reason="undefined" resp="#editor">selber</supplied>, ein verständiger Sprößling unsagbaren Lichtes und Einer seiner οὐσία nach, wie er von Einem Vater ist, aber er besitzt viele Kräfte in sich.</p><p>Denn nicht dÿrfen wir, weil es viele Teile der Welt gibt, deswegen 
<lb n="15"/> <supplied reason="undefined" resp="#editor">auch</supplied> meinen, daß es viele Kräfte gebe; ebensoweig dürfen wir, weil
es viele Werke gibt, deswegen auch viele Götter hinstellen.</p></div></div></div></body></text></TEI>