<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2018.tlg010.1st1K-ger1"><div type="textpart" subtype="book" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="24"><p>Und den einen gewahrt er den Genuß
des sterblichen und zeitlichen Lebens, den andern aber das Teilhaben
an der Unsterblichkeit. Alles aber wirkt er als der Logos Gottes, <corr resp="#editor">indem</corr>
er allem nahe ist und alles mit vernunftiger Kraft durcheilt, nach <lb n="10"/>
oben seinen Vater anblickt und gemaß seinen Winken das Untere und
ihm nachfolgend wie ein Erloser aller lenkt, indem er so in der 
Mitte befindet, der das Getrennte zusammenfesselt und nicht zuläbt, daß <lb n="15 "/>
ist und die gewordene οὐσία dem Sein annahert.</p><p>Eine unzerreißbare Fessel ist der Logos Gottes, der sich in der 
es weit <supplied reason="undefined" resp="#editor">auseinander</supplied> fallt. Er ist die uber alles <supplied reason="undefined" resp="#editor">waltende</supplied> Vorsehung,
er ist der Pfleger und Lenker des Alls, er ist die Kraft Gottes und die
Weisheit Gottes, er ist der Eingeborne, der Sohn Gottes, der Gott aus
Gott Gezeugte, das Wort. „Denn im Anfang war das Wort und das
Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Alles ist durch dasselbe <lb n="20"/>
geworden und ohne dasselbe ist nichts“, lehren die ruhmlichen Worte
gottlicher manner.</p></div></div></div></body></text></TEI>