<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg2018.tlg010.1st1K-ger1"><div type="textpart" subtype="book" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" n="21"><p>Die göttliche Lehre aber sagt, daß das höchste  aller Güter, <lb n="5"/>
eben er, der die Ursache des Alls ist, jenseits von allem Begreifen sei.
Deswegen sei er unsagbar, unaussprechlich, unnennber, und nicht nur
höher als jedes   Wort, sondern auch als alle Vernnuft, weder an einem
Orte greifbar noch in Körpern existierend, weder im Himmel noch im
Äther noch in <supplied reason="undefined" resp="#editor">irgend</supplied> einem der Teile  des Alls, sondern zugleich überall <lb n="10"/>
und außerbalb von allem, auftbewahrt in her Tiefe des verborgenen
Wissens. Diesen allein als wahren  Gott zu wissen, lehren die göttlichen
Worte, <supplied reason="undefined" resp="#editor">ihn,</supplied> der von jeder körperlichen οὑσία gesondert und jedem
Verwaltungsdienst fremd ist. Deswegen ist uns überliefert, daß alles
von ihm, aber keineswegs  durch ihn sei.</p></div></div></div></body></text></TEI>