<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="edition" xml:lang="grc" n="urn:cts:greekLit:tlg1463.tlg001.1st1K-grc2"><div type="textpart" subtype="chapter" n="15"><div type="textpart" subtype="section" n="4"><p>καὶ ὑμεῖς ἦτε ἄγιοι καὶ
<note type="footnote">XV cf. Minucius Felix, Octavius c. 26. Clemens homil. VIII 13, VIII 15.
4 ὡσεὶ Swete] ωσυ Ι 5 ορος Ρ ὅρασις D ὄψεως C χορὸς A. Meyer Ι 6 φλεγομένου
AC (wohl richtig) Ι 7 ὡς εἶδος &lt; A tilgt C Ι 10 ἐδεῖν αὐτόν. τὸ πῦρ κτλ. A Ι
12 τῶν + Diels εστηκα P ἐστήκασιν Edd. Ι 13 ἀγγέλων] ἁγίων A Ι 17 καὶ —
18 με &lt; A Ι 20 ὁ — 21 γραμματεὺς &lt; A Ι 22 ὁ &lt; PA Ι 24 Lücke durch
Erg. nach A ἐρωτῆσαι περὶ αὐτῶν &lt; Ι 25 απελειπεται P Ι 28 καὶ
+ A Ι &lt; υἱοὶ? Ι 29 viell. τέχνα τοὺς γίγαντας.</note>

<pb n="41"/>
Herrlichkeit und Grösse keine Beschreibung geben kann. 17 Sein
boden war von Feuer, und höher darüber Blitze und die
Sterne, und seine Decke flammendes Feuer. 18 Und ich schaute hin
und sah darin einen hohen Thron, und sein Aussehen war wie Reif, und
sein Umkreis war wie die leuchtende Sonne, und (es ertönten) Cherubstimmen.<lb n="5"/>
 19 Und unterhalb des Thrones kamen Ströme
Feuers hervor, und ich vermochte nicht hinzusehen. 20 Und die grosse
Herrlichkeit sass darauf, und ihr Gewand war leuchtender als die Sonne
und weisser als aller Schnee. 21 Und keiner von den Engeln vermochte (in dieses Haus) einzutreten und sein Antlitz zu schauen vor <lb n="10"/>
Hoheit und Herrlichkeit, und keiner, der dem Fleisch angetört,
ihn zu sehen. 22 Flammendes Feuer war rings um ihn, und
’ ein gewaltiges Feuer stand vor ihm, und keiner von denen, die um ihn
waren, näherte sich ihm; zehntausend mal zehntausend waren
ihm, er aber hatte keinen Rat nötig. 23 Und die Heiligkeiten der<lb n="15"/>
Heiligen, die in seiner Nähe waren, entfernten sich nicht bei
und gingen nicht weg von ihm. 24 Und ich war bis dahin (wie) mit
einem Schleier (?) auf meinem Antlitz gewesen, indem ich zitterte, da
rief mich der Herr mit eigenem Munde und sprach zu mir: »Tritt
heran, Henoch, und &gt; mein [heiliges] « 25 * * * und er <lb n="20"/>
richtete mich auf und brachte mich bis zur Thür, ich aber schlug
Antlitz zu Boden.</p><p>Cap. 15. Und er hob an und sprach zu mir, &gt; ich hörte
auf seine Stimme: »Fürchte dich nicht, Henoch, du gerechter Mann und
Schreiber der Gerechtigkeit, tritt heran und höre mein Wort! 2 Und<lb n="25"/>
geh hin, sage den Wächtern des Himmels, die dich geschickt
für sie zu bitten: Ihr hättet für die Menschen bitten
die Menschen für euch. 3 Warum habt ihr den hohen und
ewigen Himmel verlassen, und bei den Weibern geschlafen und mit
den Töchtern der Menschen euch verunreinigt, und habt euch Weiber<lb n="30"/>
genommen und wie die Kinder der Erde gethan und Riesensöhne
4 Und ihr waret doch heilig, geistig, teilhaftig des ewigen
<note type="footnote">Cap. 14. 18—22 Jes. 6. Ezech. 1 u. 10. Dan. 7, 9.
6 »des grossen « II Ι 7 »man vermochte « alle HSS ausser T 2
»ihn anzusehen« Q, II excl. A Ι 7/8 »der Grosse an Herrlichkeit« T2, II | 10
Anblick seines Antlitzes . . . vermochte keiner zu « Μ, II Ι 12 »Ein Feuer von
flammendem Feuer« II excl. AKY Ι 15 »heiligen Rat nötig. Und die Heiligen«
16 Nacht] + »oder bei Tage« Τ2, II Ι 18 »Schleier« (gelbâbê =
dem βεβλημένος d. Gr. Ι 20 der Äth. las λόγον μου ἅγιον st. λόγον μου ἄκουσον
Lücke nach Gr. Ι 23/24 »mit seiner Stimme: Höre!« Τ, II; »höre« &lt; U Ι
heilig« MQ,</note>

<pb n="42"/>
πνεύμα&lt;ζῶντα&lt; ζῶντα αἰώνια· ἐν τῷ αἵματι τῶν γυναικῶν ἐμιάνθητε,
ἐν αἴματι σαρκὸς ἐγεννήσατε, καὶ ἐν αἵματι ἀνθρώψτων ἐπεθυμήσατε
&lt;καὶ ἐποιήσατε&lt; &lt; καθὼς καὶ αὐτοὶ ποιοῦσιν σάρκα καὶ αἶμα οἴτινες
ἀποθνήσκουσιν καὶ ἀπόλλυνται.</p></div><div type="textpart" subtype="section" n="5"><p>διὰ τοῦτο ἔδωκα αὐτοῖς θηλείας
<lb n="5"/> ἴνα σπερματίσουσιν εἰς αὐτὰς καὶ τεκνώσουσιν ἐν αὐταῖς τέκνα οὅτως,
ἵνα μὴ ἐκλείπῃ αὐτοῖς πᾶν ἔργον ἐπὶ τῆς γῆς.</p></div></div></div></body></text></TEI>