<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0057.tlg057.cmg-deu1"><div type="edition" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0057.tlg057.cmg-deu1"><div type="textpart" subtype="book" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0057.tlg057.cmg-deu1" n="6"><div type="textpart" subtype="chapter" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0057.tlg057.cmg-deu1:6" n="6"><div type="textpart" subtype="section" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0057.tlg057.cmg-deu1:6.6" n="21"><p>Alle diejenigen aber, die von Anfang an, sei es weil sie Wettkämpfe bestritten oder weil sie sich im Gesang übten, unerfahren im Geschlechtsverkehr blieben, da sie sich gänzlich von allen Gedanken und derartigen Vorstellungen fern halten, werden ihre Geschlechtsteile mager und runzlig, gleich wie bei alten Männern. Neben den anderen Dingen nämlich passiert auch dies denjenigen, die während ihrer Jugend am Anfang viel Geschlechtsverkehr hatten: Da sich die Gefäße in diesen Partien erweitern, fließt das Blut reichlich dahin und die Kraft, die nach Geschlechtsverkehr verlangt, wächst; im gemeinsamen Buch über alle Kräfte, das Platon geschrieben hat, sagt er, dass die Ruhe zwar die Kraft auflöse, die Beschäftigung mit eigenen Sachen aber die Kraft erhöhe. </p></div></div></div></div></body></text></TEI>