<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="translation" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2"><div type="textpart" subtype="book" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2:1" n="98"><p>Zuerst nun belagerten sie Eion am Strymonflusse <note type="margin"> 476<lb/> v. <lb/> Chr. </note> <lb/> welches die Perser besetzt hielten, und nahmen es unter Anführung l <lb/> Kimon'S, des Sohnes des Miltiades, und verkauften die Einwohner <lb/> als Sklaven. Dasselbe gelang ihnen darauf mit der Insel Skyros <lb/> im ägäischen Meere, bewohnt von Dolopern, welche sie ebenfalls <lb/> verkauften und an ihre Stelle Ansiedler aus ihrer eigenen Mitte setzten. <lb/> Dann führten sie einen Krieg mit den Kary tsiern, und zwar mit <lb/> diesen allein, ohne daß sich die übrigen Euböer daran betheiligten, <lb/> und brachten sie erst nach geraumer Zeit dahin, sich auf gewisse Be- <lb/> dingungen hin zu ergeben. Darauf bekriegten sie die abgefallenen <lb/> Naxier und zwangen sie durch Belagerung zur UnterwerfungDE <note type="margin"> 473<lb/> v. <lb/> Chr. </note> <lb/> Es war dies der erste verbündeteStaat, welcher dem Vertrag zuwider <lb/> unterjocht wurde, ein Schicksal, welches später freilich auch die andern <lb/> nach der Reihe traf.</p></div></div></div></body></text></TEI>