<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="translation" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2"><div type="textpart" subtype="book" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2:1" n="55"><p>Die Korinther aber nahmen auf der Heimfahrt durch Lift <lb/> Anaktorion, an der Mündung des Amprakiotischen Meerbusens, in <lb/> Besitz, welches bis jetzt ihnen und den Kerkyräeru gemeinsam gehört <lb/> hatte. Hier ließen sie Korinthische Ansiedler und kehrten dann nach <lb/> Hause zurück. Von den Kerkyräern verkauften sie achthundert, welche <lb/> Unfreie waren; zweihundert und fünfzig behielten sie als Gefangene, <lb/> behandelten sie jedoch rücksichtsvoll, damit dieselben nach ihrer <lb/> Heimkehr Kerkyra ihnen zuwenden möchten, denn zufällig gehörte die <lb/> Mehrzahl derselben zu den Mächtigeren ^Aristokraten^ in jenem Staate.</p><p>Auf diese Weise also hatte Kerkyra den Krieg mit den <lb/> Korinthern siegreich bestanden, und die Schiffe der Athener kehrten nach <lb/> Hause zurück. Das aber wurde die erste Veranlassung zum <lb/> Kriege zwischen Korinthern und Athenern, daß diese <lb/> während deS Waffenstillstandes in Verbindung mit <lb/> den Kerkyräern an dem Seekampfe gegen sie Theil <lb/> genommen hatten.</p></div></div></div></body></text></TEI>