<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="translation" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2"><div type="textpart" subtype="book" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2:1" n="129"><p>So stand in dem Brief geschrieben. Xerxes aber freute <lb/> sich sehr über denselben und schickte den ArtabazoS, des Pharnakes <lb/> ^Sohn, an die Meeresküste mit dem Befehl, den Megabates abzulösen <lb/> und an seiner Stelle die Statthalterschaft von Daökylion sMoskille <lb/> am Marmora-Meer^ zu übernehmen, und gab ihm zugleich ein <lb/> Antwortshcreiben unter Vorweisung des Siegels so schleunig als möglich <lb/> an den Pausanias nach Byzanz zu bestellen; und wenn ihm Pausa­ <note type="footnote"> wohl nur zum Festhalten solcher Erztoseln gedient hoben können. Pausan. IN, <lb/> 17,3. </note> <lb/> <pb n="120"/> niaS in seinen Angelegenheiten einen Auftrag gebe, so solle er ihn <lb/> treulichst und auf das Beste ausrichten. Dieser Artabazos kam an, <lb/> that wie ihm besohlen war und übersandte auch den Brief, der <lb/> Folgendes als Antwort enthielt: „Also spricht XerxeS der König zu <lb/> Pausanias. Was die Männer betrifft, welche du mir von jenseits des <lb/> MeereS aus Byzanz wohlbehalten zugeschickt hast, so ist dir in <lb/> unserem Hause diese Gefälligkeit für immer angeschrieben^). Ich finde <lb/> aber an deinen Worten Gefallen. Und so sei auch nun weder bei Tag, <lb/> noch bei Nacht säumig, das zu betreiben, was du mir versprichst, und <lb/> es soll weder an Gold oder Silber ^), noch an Heeresmenge fehlen, <lb/> wenn dessen etwas von Nöthen ist. Benimm dich in deinen und <lb/> meinen Angelegenheiten mit dem Artabazos, den ich zu dir geschickt habe, <lb/> einem treuen Mann, offen und vertrauensvoll, so wie es für uns Beide <lb/> am Schicklichsten und Zuträglichsten fein wird."</p></div></div></div></body></text></TEI>