<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="translation" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2"><div type="textpart" subtype="book" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2:1" n="127"><p>Diesen Gräuel also befahlen die Lakedämonier zu tilgen, <lb/> gleich als ob sie vor allen Dingen den Göttern die Ehre geben <lb/> wollten; daneben wußten sie aber auch, daß Perikles, des <lb/> Xanthippos Sohn, mütterlicher Seits mit jenem Geschlecht verwandt war, <lb/> und dursten sicher sein, mit den Athenern leichter fertig zu werden, <lb/> wenn jener ausgetrieben würde. Zwar erwarteten sie nicht sowohl, <lb/> daß ihm grade dies widerfahren müsse, aber doch, daß es in der Stadt <lb/> böses Blut gegen ihn machen werde, da er ja dieser schlimmen <lb/> Verwandtschaft wegen auch zum Theil am Kriege Schuld sei. Denn er <lb/> war zu seiner Zeit der mächtigste Mann, und da er die <lb/> Staatsgeschäste lenkte, wirkte er in allen Dingen den Lakedämonier« entgegen, <lb/> und ließ nicht zu, daß man ihnen nachgebe, sondern es war sein <lb/> Trachten, die Athener zum Krieg zu bewegen.</p></div></div></div></body></text></TEI>