<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="translation" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2"><div type="textpart" subtype="book" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2:1" n="123"><p>„Doch was nützt es, bei der Vergangenheit länger mit <lb/> Tadel zu verweilen, als es den Zweck der Gegenwart fördert? In <lb/> Betreff der Zukunft jedoch müssen wir uns jeder Mühe unterziehen, <lb/> um unseren Verhältnissen aufzuhelfen, denn von euren Vätern her <lb/> wißt ihr, daß aus Mühsal die Tugend geboren wird. Und an der . <lb/> Art sollt ihr Nichts ändern, wenn ihr auch jetzt an Reichthum und <lb/> Macht etwas höher stehet; denn es wäre nicht gar geschickt, was in <lb/> Armuth erworben worden ist, im Ueberfluß zu verlieren. Vielmehr <lb/> dürst ihr aus vielen Gründen mit Zuversicht des Siegs zum Kriege <lb/> schreiten, da ja auch der Gott den Aussvruch gethan und bei euch zu <lb/> stehen versprochen hat, und auch das gesammte übrige Hellas, sei eS. <lb/> nun aus Furcht, oder sei es des Vortheils wegen, aus eurer Seite <lb/> kämpfen wird. Auch werdet ihr nicht die sein, die den Vertrag <lb/> zunächst brechen, da ja auch der Gott, indem er euch den Krieg befiehlt, <lb/> ihn schon für gebrochen erklärt; vielmehr werdet ihr die Verletzung, <lb/> der Verträge zu bestrafen scheinen; denn nicht die brechen den <lb/> Frieden, welche sich zur Wehr setzen, sondern die, welche zuerst <lb/> angreifen." .</p></div></div></div></body></text></TEI>