<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="translation" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2"><div type="textpart" subtype="book" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2:1" n="114"><p><note type="margin"> 446 v. <lb/> Chr. </note> Nicht lange danach fiel Euböa von den Athenern ab, <lb/> und schon war Perikles mit einem athenischen Heere über die <lb/> Meerenge gegangen, da wurde ihm gemeldet, daß Megara abgefallen sei, <lb/> und die Peloponnesier stünden im Begriff in Attika einzubrechen, und <lb/> schon sei die Besatzung der Athener von den Megarern niedergehauen <lb/> worden, anßer denen, welche nach Nisäa geflüchtet wären. Es hatten <lb/> uämlich die Megarer unter Zuziehung der Korinther, Sikyonier und <lb/> Epidaurier ihren Abfall bewerkstelligt. Sogleich führte Perikles sein <lb/> Heer aus Euböa zurück, und danach drangen die Peloponnesier in <note type="footnote"> bald wieder frei und behauptete, von Sparta geschützt, seine Niiabhängigkeit. <lb/> weßhalb sich denn auch im peloponuesischcn Krieg &lt;1, llK) der Gott grade&gt;»<lb/> siir Sparta erklärt. Pcritleö trachtete deßhalb, durch das apollinische Orakel<lb/> ans Delos (vgl. l, 8, II, 104, dem delphische» ein Gegengewicht zu schaffe», <lb/> so daß also Apollo zu Delphi ii» dorischen Sinn, zu Delos aber im ionischen<lb/> vrakclt harte OvaS auch nicht» Anderes ist, als wenn j. B. Gott hier die<lb/> protestantischen, dort die katholischen Waffen segnen sollte). Dergleichen läsit<lb/> sich aber ans kiinstlsche Weise »nd in so kurzer Zeit nicht durch,.ihre». wen»<lb/> auch der Gedanke eineS PerikleS würdig ist. -- Vgl. l, lt&gt;7. llt. 118. &gt;23. <lb/> II, 9. III, 101. V, 16. 12 u. a. </note> <note type="footnote"> 180) Von denen, welche nach der Schlacht bei Oenophyta vertrieben worden<lb/> waren (Pvppv). </note> <note type="footnote"> 181) So bei den Meisten. Xenoph.Mcm.il&gt;, S, »steht: bei Lebadea;<lb/> Pausa». I, 27, 6: imhaliartische, Gebiet. Die Grenzmarken der drei<lb/> Orte berührten einander (Kr.). </note> <lb/> <pb n="107"/> Attika bis nach Eleusis und Thriasia vor und verheerten das Land <lb/> unter Führung des Lakedämonischen Königs Pleistoanax, des Sohnes <lb/> des Pausanias. Weiter aber gingen sie nicht vor, sondern kehrten <lb/> wieder nach Hause zurück und nun setzten die Athener unter des <lb/> PerikleS Führung zum zweiten Male nach Euböa über und <lb/> unterwarfen sich die ganze Insel. In Bezug auf die Verfassung trafen sie <lb/> mit den übrigen Einwohnern eine Vereinbarung, die Hestiäer aber <lb/> trieben sie aus und nahmen ihr Gebiet selbst in Besitz</p><p><note type="margin"> 445<lb/> v. <lb/> Chr. </note></p></div></div></div></body></text></TEI>