Aus Thessalien floh Orestes, des Ecliekratides, eines Thessalerkönigs,'77) Sohn, zu den Athenern nnd überredete sie, ihn wiederum einzusetzen. Die Athener nahmen auch von den Böotiern und Phokiern, ihren Bundesgenossen, Hilsetruppen und zogen gegen die 454 v. Chr. thessalische Stadt PharsaloS zu Felde. Des flachen Landes nun wurden sie Meister, so viel sie nämlich davon gewinnen konnten, ohne 176)* Die Sumpfgegenden, die auch des PsammetichoS Zuflucht gewesen, sind das Land, welches durch die Bolbikinische und die Scbcnnytischc Nilmnndung eingeschlossen wird. 177) Die Thessalischen Zustände waren nicht »»ähnlich den Ungarischen. Wie von den edlen Magyaren die Slovaken, Nuthenen, Kroaten. Schwaben u. s. w. niedergeholten wurden, so standen dort die Magneten, Mauer, Do lvper, Aeiiiancn n. s. w. in drückender Abhängigkeit von den zahlreichen thessalische» Junkern, die treffliche Reiter »nd Ritter wäre». Um die Unterthauen gleich den Lakedämonischen Periöken ind Heloten stets im Zaum zu hallen, halte diese Jnnkerschast inter sich die nöthige Vereinbarung getrcffe» , hielten Landlage ab und wählten, wenn es »vihig war, ein militärisches Oberhaupt, den TagoS, der zn Xenophons Zeit Wellen. VI, I. 7) einen Heerbann von Llwll Reitern und inebr alS lll.llvo Schwerbewaffnete» ausbringen konnte. Eigeniliche Könige gab eS nicht- Hier ist ein Magnat aus dem Geschlecht der Alenaden oder Skopaten gcnieint, deren Glieder in den einzelnen Staaten, wo sie ansäßig waren, so gut wie fürstliche Gewalt hatten