Diesen verderblichen Ausgang nahmen dort die Angelegen- 454 v. Chr. heiten der Athener, nachdem der Krieg sechs Jahre gewährt hatte, und, 175) Mit fünfzig Dreiruderern und viertausend Schwerbewaffneten, nach Diodor 11,84.(Kr.) 176) Vgl. Diodor II, 77. KtesiaS, Per,'. 3Z. Auch KtesiaS läßt die Perser in der Scklacht siegen! Divdor, durch attische Rhetorik berückt, läugnet es. Ueber die Insel PrvsopitiS vgl. Hervd. 2, as. 165. (Kr.) nur wenige von den vielen retteten sich durch Libyen nachKyrene, die Meisten aber kamen um. Aegypten wurde nun wieder dem Könige botmäßig, ausgenommen Amyrtäos, der König der Sumpfgegenden '^). Den konnten sie wegen der großen Ausdehnung der Meräste nicht bewältigen, auch sind die Sumpsbewohner von allen Aegyptern die tapfersten. Jnaros aber, der libysche König, welcher in Aegypten das Alles angerichtet hatte, fiel durch Verrath in ihre Hände und wurde an's Kreuz geschlagen. Von den Athenern aber und dem übrigen Bunde waren fünfzig Dreirnderer zur Ablösung nach Aegypten geschickt worden und ankerten bei dem Mendesischen Vorgebirge, ohne von dem Vorgefallenen etwas zu wissen. Da fielen von der Landseite Truppen und zur See die phönikische Flotte über sie her und vernichteten die meisten, und nur wenige entkamen. Dies war das Ende des großen ZugS der Athener und ihrer Bundesgenossen nach Aegypten.