<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="translation" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2"><div type="textpart" subtype="book" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2:1" n="109"><p>Die Athener aber und ihre Bundesgenossen, welche in <lb/> Aegypten geblieben waren, mußten vielerlei Wechsel des Kriegsglücks <lb/> ertragen. Im Anfang war ganz Aegypten in die Hände der Athener <lb/> gegeben. Da schickte der König den MegabazoS, einen Persischen <lb/> Mann, nach Lakedämon, daß er durch Geld die Peloponnesier zu einem <lb/> Einfall in Attika bewege und so die Athener zwinge, Aegypten zu <lb/> verlassen. Wie ihm aber das nicht gelang, und sein Geld vergebens <lb/> aufging, so kehrte MegabazoS mit dem Reste seiner Geldsummen nach <lb/> Asien zurück. Nun schickte der König den Megabyzos, des Zopyros <lb/> Sohn, einen Perser, mit einem großen Heere nach Aegypten. Dieser <lb/> kam zu Lande, besiegte die Aegypter und ihre Bundesgenossen in einer <lb/> Schlacht, vertrieb die Hellenen aus Memphis und schloß sie endlich <lb/> aufder Insel Prosopitis ein und belagerte sie dort ein Jahr und sechs <lb/> Monate, bis er den Kanal trocken legte und das Wasser ableitete. So <lb/> 'kamen die Schiffe auf's Trockene zu sitzen, und da nun die Insel auf <lb/> dieser Seite mit dem Festland zusammenhing, so ging er hinüber und <lb/> eroberte sie mit feinen Landtruppen</p></div></div></div></body></text></TEI>