<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div type="translation" xml:lang="deu" n="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2"><div type="textpart" subtype="book" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2" n="1"><div type="textpart" subtype="chapter" xml:base="urn:cts:greekLit:tlg0003.tlg001.1st1K-ger2:1" n="101"><p>Die Thasier, in den Schlachten besiegt und belagert, <lb/> riefen die Lakedämonier an und forderten sie auf, in Attika einzufallen <lb/> und sie auf diese Weise zu unterstützen. Diese versprachen das auch, <lb/> ohne daß die Atbener etwas davon erfuhren, und waren schon im <lb/> Begriff es zu thun, als sie durch das Erdbeben verhindert wurden, wel- <note type="margin"> 466 <lb/> v. <lb/> Chr. </note> <lb/> ches die Heloten und von den Beisitzern'^) die Thuriaten und <lb/> Aethäer benutzten, um sich zu empören und in die Feste Jthome zu <lb/> werfen. Die Mehrzahl der Heloten waren Abkömmlinge der alten <lb/> Messenier, welche in früherer Zeit geknechtet worden waren, und <lb/> wurden deshalb auch insgemein Messenier genannt. Nun mußten also <lb/> die Lakedämonier gegen die in Jthome Krieg fuhren, und die Thafier <note type="margin"> 464 <lb/> v. <lb/> Chr. </note> <lb/> ergaben sich im dritten Jahr der Belagerung an die Athener und <lb/> willigten ein, ihre Mauern niederzureißen, die Schiffe auszuliefern, die <lb/> auferlegte Geldsumme sofort zu erlegen und inskünftig Steuer zu <lb/> zahlen, sowie auch aus das Festland und die Bergwerke keine Ansprüche <lb/> mehr zu machen.</p></div></div></div></body></text></TEI>